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VR-Stiftung knackt die 100 000-Euro-Marke

Spende von insgesamt 10 000 Euro für Unternehmen Chance, Seniorenheim Reutin und Familienpflegewerk

Die 100 000 Euro sind geschafft – und auch die neuen Spendenempfänger freuen sich mit den Vertretern der VR-Stiftung. Vordere Reihe von links: Cornelia Fink und Rudolf Rock (Unternehmen Chance), Birgit Schulz und Silvia Senninger (Familienpflegewerk) sowie Willi Böhm und Klaus Höhne (Senioren- und Pflegeheim Reutin). Hintere Reihe: Stiftungsvorstand Roland Wierer mit den Kuratorinnen Alexandra Hanser und Petra Neuser 

Foto: VR-Stiftung/Ulrich Stock

 

Lindau/Wasserburg - Seit nunmehr zehn Jahren fördert die von der BodenseeBank ins Leben gerufene „VR-Stiftung für Bürger am Bayerischen Bodensee“ soziale Projekte und Einrichtungen in der Lindauer Region. Dieses Jubiläum nahm die Stiftung zum Anlass, gleich drei Organisationen auf einmal mit Spenden zu unterstützen – dafür wurden insgesamt 10 000 Euro ausgeschüttet. 5000 Euro gehen an das Unternehmen Chance in Lindau, 2500 Euro erhält das Senioren- und Pflegeheim Reutin und 2500 Euro kommen dem Lindauer Familienpflegewerk zugute.
„Damit haben wir seit Gründung der Stiftung eine Spendensumme von 107 000 Euro erreicht und gleichzeitig die Marke von 100 000 Euro überschritten“, erklärte Stiftungsvorstand Roland Wierer bei der Übergabe der drei Spendenschecks auf dem Ferien- und Obsthof Schwand von Kuratoriumsmitglied Alexandra Hanser in Wasserburg. Dabei betonte Wierer nochmals, dem Stiftungszweck entsprechend, die „nachhaltige Platzierung“ der Spenden.
Gut angelegtes Geld
Und so werden die aktuellen Spenden im Einzelnen verwendet: Das Unternehmen Chance, eine gemeinnützige GmbH, musste den alten Transporter durch einen neuen ersetzen – angeschafft wurde ein gebrauchter „Iveco Daily“. Wie Geschäftsführer Rudolf Rock bei der Spendenübergabe betonte, kamen dafür die 5000 Euro gerade zum richtigen Zeitpunkt. Das Senioren- und Pflegeheim Reutin wiederum will das gespendete Geld für einen Sprachkurs für ausländische Fachkräfte verwenden. Geschäftsführer Klaus Höhne sprach in diesem Zusammenhang von einer „Investition in die Zukunft“. Auch beim Familienpflegewerk freut man sich über die Finanzspritze. Denn wenn die Frauen vom katholischen Frauenbund die Kinder von kranken Müttern versorgen, werden die Kosten nur teilweise von den Krankenkassen getragen. Daher sei man auf Spenden angewiesen, erklärten Birgit Schulz und Silvia Senninger von der Lindauer Station des Familienpflegewerkes.

Bildunterschrift:

Bericht Lindauer Zeitung vom 12.04.2019

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